TDT – DIE DIGITALE ERFOLGSGESCHICHTE

Ein menschlich gebliebener High-Tech-Kosmos aus Traditionen und Innovationen

Die TDT AG ist ein Pionier in der Geschichte der Datenkommunikation. Schon lange bevor das Internet zum Massenmedium wurde, forschte TDT zu den Möglichkeiten, sich digital zu vernetzen. Dieser Blick nach vorn machte das Unternehmen erfolgreich – bis heute. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass der Ausbau der inhabergeführten Firma und die Geschwindigkeit in ihrer Entwicklung ganz bewusst kontrolliert geblieben sind.

TDT, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haben bei dieser Erfolgsgeschichte nie die Unternehmenswerte vergessen. Sie sind sich immer ihrer Anfänge, ihrer Meilensteine und der technischen wie menschlichen Leistungen ihrer Firmengeschichte bewusst: die Wurzeln der digitalen Erfolgsgeschichte, die in besonderem Maß auf gesammelter Erfahrung und Kompetenz beruht. Für die Zukunft, für den Fortschritt, im wahrsten Sinn des Wortes.

 

 

  1. 1978

    Pionier:

    TDT-Gründer Antherm Pickhardt in New Jersey

    Am Anfang von TDT steht eine Gründerfigur mit Know-How und einer technisch-betriebswirtschaftlichen Vision: Anton Hermann (Antherm) Pickhardt, ein ausgebildeter Bankkaufmann, der im Management der deutschen „Olivetti“ arbeitet, die damals für ihre vielfältigen Bürosysteme bekannt ist. Antherm Pickhardt erkennt früh, dass Büromaschinen als Geschäftsfeld nicht zukunftsträchtig sind. So macht er sich im Alter von über 50 Jahren selbstständig. Mit seiner Familie wählt er das niederbayerische Landshut als Standort für die berufliche Neuorientierung aus. Hier setzt er, ausgehend von der Übernahme der bestehenden „Olivetti“-Gebietsvertretung, seine Vorstellung vom eigenen Unternehmen um. Antherm Pickhardt ist stark von den Innovations- und Entwicklungspotenzialen fasziniert, die in den ersten Computern stecken. Dabei interessieren ihn nicht die Hardware – wie Bildschirme oder die Tastaturen – oder Modems, die Daten über analoge Leitungen übertragen. Sein Ansatz ist Datenkommunikation als klassisches Einkaufs- und Verkaufsgeschäft. Er sucht und findet Firmen in Kanada und in den USA, die noch nicht in Deutschland präsent sind und Messgeräte für Datenübertragung bauen. Antherm Pickhardt übernimmt den Vertrieb dieser Produkte, z.B. Schnittstellentester. Sein Sohn Michael Pickhardt, der Vorstandsvorsitzende der heutigen TDT AG, erinnert sich: „Aus dieser Entstehungsgeschichte heraus, mit unserem allerersten Geschäftsfeld, Testgeräte für Datentransfer anzubieten, erklären sich auch die drei Buchstaben, die von den Anfangstagen bis heute für das Unternehmen stehen: TDT. Der Firmenname ist das Kürzel für Transfer Data Test.“

     

  2. 1979

    IT-Oktoberfest:

    TDT und seine kanadischen Partner bei der Feier in der „Münchner Halle“ auf der Hannover Messe 1979

    Auf der Hannover-Messe stellt TDT einen Protokollkonverter einer kanadischen Firma vor: ein Gerät, das bei der Übermittlung von Datenpaketen ein Übertragungsprotokoll in ein anderes umwandelt. Damit bietet das Unternehmen funktionsfähige Systeme für das öffentliche X.25-Netz an. Für den Versuchsknoten der Deutschen Bundespost, den „Bernet-Knoten“ in Berlin, gehört TDT zu den ersten Anbietern, die für das damalige Testsystem zum Kommunikationsnetz Datex-P einen asynchronen Protokollkonverter als Online-Endgerät präsentieren und verkaufen. „Das Besondere am X.25-Protokoll ist das Prinzip, Daten nicht in einem String zu übertragen, sondern sie in Pakete zu unterteilen, die gesichert durch das Netz geleitet werden, um sie dem Endgerät zu übergeben“, erläutert Michael Pickhardt: „Diese Paketvermittlung der X.25-Technologie war somit eine Art Vorreiter des heutigen Internets!“

     

  3. 1982

    Der nächste wichtige Schritt in der Firmengeschichte beruht auf der Erkenntnis, dass die kanadischen Geräte bei all ihren Vorzügen nicht in der Lage sind, Protokolle deutscher Computerhersteller, wie beispielsweise das MSV1 oder MSV2 von Siemens, zu unterstützen. TDT startet mit eigener Soft- und Hardware-Entwicklung von Datenkommunikationsgeräten. Das Unternehmen verabschiedet sich im Zuge dieser Entwicklung nicht nur schrittweise vom Markt der Messgeräte oder dem Verkauf kanadischer Produkte – TDT möchte die Möglichkeiten des deutschen Netzwerkmanagements als Geschäftsfeld bedienen, ausbauen und gehört auch dabei wieder zu den Pionieren. Michael Pickhardt: „Das war ein sehr spannendes Jahr in der Geschichte der Datenkommunikation: Der Commodore 64 kam auf den Markt. Das war ein 8-BIT Heimcomputer mit 64 KB Arbeitsspeicher – ein Gerät, das im Laufe der Zeit für die breite Bevölkerung preislich erschwinglich wurde. Der Computer hielt nun Einzug in deutschen Wohnzimmern. Und wir waren damals wahrscheinlich weltweit die Ersten, die echtes Netzwerkmanagement gemacht haben. Etwas, was heute ja “state of the art“ ist. Damals nannten wir das Remote-Diagnose-Service: Aus der Ferne, vom TDT-Firmensitz aus, konnten wir uns nun in die Netzwerke einwählen und weltweit Datennetze einschließlich dazugehöriger Komponenten herstellerunabhängig überwachen, Fehlerquellen diagnostizieren und beseitigen.“ Dieses TDT-Verfahren sichert eine kontinuierliche Überwachung der Datennetze und ermöglicht neue, kostengünstige Servicestrukturen. Ein schleichendes Fehlverhalten kann man so bereits vorausschauend erkennen, im Fehlerfall reagiert TDT sofort mit der richtigen Maßnahme. Die Systemverfügbarkeit ist somit gesichert.

     

  4. 1984

    Made by TDT:

    Der SinglePAD, eine der ersten Eigenentwicklungen der Firma

    Das Jahr, das der englische Schriftsteller George Orwell (1903-1950) in seinem Zukunftsroman „1984“ in düsteren Farben gemalt hat, steht für TDT im Zeichen einer erfreulichen personellen Veränderung: Michael Pickhardt verstärkt nach seiner kaufmännischen Ausbildung das Unternehmen als Junior Führungskraft. Auch das Produktportfolio wird erweitert: Für die Anbindung von Personal Computern an das X.25-Netz entwickelt TDT den SinglePAD und verschiedene PC-Karten. Diese Geräteserie („Packet Assembler Disassembler“) ermöglicht einfachen Endgeräten, wie etwa PCs oder Terminals, den weltweiten Zugang zu Datenbanken und Großrechnersystemen; genutzt werden alle verfügbaren X.25-Datenpaketvermittlungsnetze. Innerhalb nur weniger Jahre entwickelt TDT systematisch eine umfassende Gerätepalette für den X.25-Bereich, u.a. für die Vernetzung der Filialen der Deugerd, einer Tochtergesellschaft der Shell aus dem Heizöl- und Schmierstoffhandel.

     

  5. 1988

    Novum in der Datenkommunikation:

    Der DCC Data Communication Computer, ein Parallelprozessorsystem

    Das Aufkommen der Hochgeschwindigkeitszüge führt zum Bedarf eines eigenen, sicheren, verfügbaren und von der Öffentlichkeit abgeschlossenen Datennetzes entlang dieser Bahnstrecken. Da die bis zu diesem Zeitpunkt vorhandene Standardtechnologie dafür nicht ausreicht, setzt TDT ein eigenes X.25-Netz für Hochgeschwindigkeits-Trassen der Deutschen Bundesbahn um – das noch heute, in stark weiterentwickelter Form, vom Unternehmen mit Endgeräten und Netzwerkmanagement versorgt wird. Damals wird das Netz auf Basis eines neu entwickelten Vermittlungsknotens entwickelt, der auf einem Parallelprozessorsystem beruht: der DCC Data Communication Computer, ein Meilenstein für die Datenübertragung, der den Aufbau von eigenen X.25-Datennetzen bis zu einer gewissen Größe erlaubt und alle gängigen Protokolle unterstützt.

  6. 1989

    TDT entwickelt das Netzwerkmanagementsystem NetMACS, das dem Anwender die einfache und kostengünstige Administration und Fehlererkennung in X.25-Netzwerken ermöglicht.

  7. 1990

    Deutsch-Deutsche Meisterleistung:

    Die 1. professionelle Datenkommunikationsverbindung zwischen der BRD und der DDR

    Auch für TDT ist die Zeit der Wende und der Wiedervereinigung ein historischer Meilenstein – und eine Phase großer technologischer Herausforderungen. Michael Pickhardt erinnert sich: „Sehr viele Menschen wissen heute nicht mehr, dass wir hinsichtlich der Datenkommunikation vor einem echten Problem standen: Es gab, von einigen wenigen handvermittelten Telefonverbindungen mal abgesehen, keine Verbindungen von Westdeutschland nach Ostdeutschland und umgekehrt. Im Zuge der Wiedervereinigung entstand nun ein sehr plötzlicher und vielfältiger Bedarf, neue Filialnetze im Osten aufzubauen – doch wie sollte das ohne Datenkommunikation gehen? Leitungen gab es also keine, Mobilfunknetze lagen noch in weiter geschichtlicher Ferne – aber es gab Satellit, und darauf setzten wir mit unserer Idee auf. Wir bauten unser bestehendes X.25-Protokoll um, und machten es satellitenfähig.“ Zur CeBIT in Hannover richtet TDT so – in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundespost, mit der Deutschen Post, mit Dornier, Robotron und Gricon – die erste X.25-Satellitenverbindung in die ehemalige DDR ein, in der Rekordzeit von zehn Tagen.

  8. 1991

    Rohbau:

    Der neue TDT Firmensitz in Altheim Essenbach mit dem Ehepaar Elisabeth und Anthern (r.) Pickhart

    Das Unternehmen erfindet ein Crypto-Modul für den verschlüsselten Datentransfer in X.25-Netzen. Im Oktober dieses Jahres gibt es eine weitere Veränderung: TDT zieht um. Das Unternehmen ist aus den Gewerberäumen des alten Standorts in Landshut herausgewachsen und hat in Essenbach bei Landshut, im Industriegebiet Altheim, eine neue Heimat gefunden: ein eigens vom Unternehmen errichtetes, hochmodernes Betriebsgebäude.

  9. 1992

    Einen weiteren wichtigen Schritt für die X.25-Netze bedeutet die Anbindung von LAN-Netzen. Mit LAN (= Local Area Network) sind Rechnernetze gemeint, beispielsweise Heimnetze oder Unternehmensnetze, die in ihrer Ausdehnung größer sind als PAN (= Personal Area Networks), aber kleiner als beispielsweise MAN (=Metropolitan Area Networks), WAN (= Wide Area Networks) oder GAN (=Global Area Networks).

  10. 1993

    Zwei Kapitäne: Antherm und Michael Pickhardt

    Michael Pickhardt übernimmt die TDT-Geschäftsführung von seinem Vater Antherm Pickhardt und führt die Tradition des inhabergeführten Familienunternehmens fort.

  11. 1995

    Neue Technologie, neue Lösungen von TDT

    TDT zeigt auf der CeBIT in Hannover seine Ideen zum Thema ISDN (= Integrated Services Digital Network). Über diesen internationalen Standard für digitale Telekommunikationsnetze werden Dienste wie z.B. Fernschreiben, Teletex, Datex-L, Datex-P und Telefonie vermittelt. TDT bietet Lösungen für die Anbindung von ISDN an das X.25-Netz. Das niederbayerische Unternehmen erhält als erster Hersteller die erforderliche Zulassung vom Bundesamt für Zulassung in der Telekommunikation (BZT). Auf der internationalen Computerfachmesse SYSTEMS 95 in München stellt TDT den SinglePAD TA vor, der als Protokollkonverter eigens für den Einsatz im ISDN-Netz mit gleichzeitiger Anbindung an das X.25-Netz via X.31 entwickelt worden ist.

  12. 1996

    Fortschritt: Der DCC in der 3. Generation

    Mit der Neuentwicklung des Data Communication Computer als DCC System 3 gelingt TDT die konsequente Weiterentwicklung des DCC für künftige Anforderungen der Datenfernübertragung, z.B. Frame Relay, ISDN und S2M.

  13. 1997

    Neue TDT-Familienmitglieder:

    TDT stellt den SinglePAD System 3, den SingleFRAD und eine TA-Reihe (TA-ALPHA, TA-DELTA, TA-SIGMA) vor.

  14. 1998

    Ein Höhepunkt dieses Jahres ist für TDT die Markteinführung des Modem- Einwahlpools und die weitere Ergänzung der TA-Reihe durch TA-BETA und TA-OMEGA. Es gibt richtungsweisende, neue Features für das DCC System3 und die ersten modernen Mobilfunknetze kommen auf: Der SinglePAD/GSM – das erste TDT-Gerät, das Daten über Mobilfunknetze überträgt – rundet die neue Produktpalette hochwertiger High-Tech-Geräte des Unternehmens ab.

  15. 1999

    TDT entwickelt den Sprach-Daten-Multiplexer und führt NetMacs 3 ein.

  16. 2000

    2000-2002

    Diese Jahre stehen ganz im Zeichen des VPN (= Virtual Private Network), mit dem Teilnehmer eines privaten, geschlossenen Kommunikationsnetzes mit einem anderen Netz verbunden werden. TDT präsentiert mit dem R1650 eine VPN Router-Serie, die beispielsweise auf das Netzwerk der LOTTO Rheinland Pfalz GmbH zugeschnitten und eingesetzt wird: Die Anbindung der rund 1.600 LOTTO-Annahmestellen, mit täglich 100.000 Transaktionen, an das Rechenzentrum werden durch IPSec-Tunnel realisiert.

  17. 2003

    Mit den Modellen R510 und R520 wird die R-Router-Serie erweitert; zu diesen Neuentwicklungen kommt der ISDN Tester PA2000.

  18. 2004

    TDT vergrößert das Angebot der die R-Router-Serie: mit den Modellen R515, R525 und dem R51 GPRS Router. Darüber hinaus gibt es weitere Neuentwicklungen: der R420 ISDN Router und der R625 UDS VPN Central-Side-Router. Und für die LOTTO Hessen GmbH setzt TDT mobile GPRS Router ein, die auf die spezifischen Bedürfnisse des Kunden abgestimmt sind. „Der technologische Fortschritt begann damals immer mehr in Richtung Mobilfunkrouter zu laufen“, erläutert Michael Pickhardt: „GPRS steht für “General Packet Radio Service“ – und dieser paketorientierte Funkdienst war der bessere, schnellere Mobilfunk-Standard als der bis dato gängige Standard volldigitaler Mobilfunknetze GSM (= “Global System for Mobile Communications“). Diese GPRS-Router haben wir, mit dem Ergebnis deutlich schnellerer Datenübertragung, für LOTTO-Terminals eingesetzt.“

  19. 2005

    TDT stellt die G-Serie vor. „Den G5000 gibt es heute noch“, erklärt Michael Pickhardt dazu: „Diese mächtigen und extrem leistungsfähigen Geräte stehen beispielsweise in LOTTO-Rechenzentren, über die alle LOTTO-Außenstellen laufen und jeden einzelnen Kanal verschlüsseln.“ Das Unternehmen entwickelt den R51 GPRS Router weiter und stattet ihn mit EDGE-Funktionalität aus. Das Produktportfolio wird um Netzwerk gesteuerte, schaltbare Steckdosenleisten (SNMP) erweitert. Rund 1.600 ALDI Süd-Filialen bindet TDT mit R420 ISDN X.31 Routern an ein POS (Electronic Cash) System an.

  20. 2006

    Die R64 SX Router-Serie kommt auf den Markt. Um seinen Beitrag bei der Verbannung von problematischen Bestandteilen aus dem Elektroschrott zu leisten, wird das Produktfolio auf RoHS (= Restriction of hazardous Substances) abgestimmt (Richtlinien 2002/96/EG und 2002/95/EG vom 27. Januar 2003). Zudem stellt TDT den Multiprotokoll Router Plattform M3000 vor.

  21. 2007

    TDT Spezialist im Einsatz:

    Unterstützung eines thailändischen Partners bei der Anbringung von über 10.000 Geldausgabeautomaten in Thailand

    Das Jahr steht im Zeichen weiterer Neuentwicklungen, wie beispielsweise die R640 Router-Serie, die Router Plattform C2000 und der R700 VPN Konzentrator. Für verschiedene Banken in Asien bietet TDT eine Anbindung von ATM-Geldausgabeautomaten über mehrere Tausend GPRS/EDGE Router.

  22. 2008

    TDT bringt die 3G Router-Familie C1500 auf den Markt. Mit dem schnelleren Funkmodem wird Videoübertragung nun vernünftig realisierbar; TDT entwirft autonome Video-Überwachungssysteme. Die G5000 High End Central Site VPN Gateways werden mit ISDN PRI (30 B-Kanäle)-Einsteckkarten zum Modem und PPP Einwahlpool erweitert; Load Balancing wird in die Zentralkomponenten implementiert. TDT stellt seinen Kunden einen CA (= Certificate Authority) Server zur Verfügung und pflegt die damit erstellten Zertifikate.

  23. 2009

    Höhrere Weihen:

    Dankeskarte für den weiterentwickelten mobileWatcher im Einsatz

    Das Jahr steht im Zeichen der Neuvorstellung des M3000 Central Site Router und der modularen Architektur der VPN Gateways. TDT entwickelt und präsentiert ein mobiles und sehr flexibles 3G-Videosystem: den mobileWatcher. Für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) – wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste etc., speziell für Einsatzleitwagen, bringt TDT den ELW-Router C1550-LW mit E1 Zulassung auf den Markt.

  24. 2010

    Die C Router-Serie wird um den 3/4G Router C1550 erweitert. Weitere wichtige Etappen der Unternehmensgeschichte sind darüber hinaus der Beginn der Entwicklungen für das neue Funknetz mit dem Mobilfunkstandard LTE (= Long Term Evolution) und die Erweiterung des Routers C2000 mit Multi Funk Modem Schnittstelle und mit bis zu vier 3G/4G Modem Modulen mit Dual SIM. TDT stellt das PCI 3G/4G Modem Modul vor und ein integriertes DSL Modem für die C1550 Router-Familie.

  25. 2011

    Starke Stimme:

    Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und TDT Geschäftsführer Michael Pickhardt während der 1. Landshuter Deklaration 2011

    TDT entwickelt den ersten professionellen VPN 4G LTE-Router auf dem Weltmarkt; das VPN Gateway G5000 wird serienmäßig mit Quad Core Prozessor und redundantem Netzteil ausgestattet. Am 21. Oktober 2011 treffen sich in Landshut Vertreter aus Politik, Kommunen und Wirtschaft zu einem „Breitband-Gipfel“, an dem auch TDT als mittelständisches Unternehmen und Experte für Datenkommunikation teilnimmt. Das Ziel der Veranstaltung: einen Konsens zur Einführung neuer Technologien im Kommunikationssektor herbeizuführen und schriftlich zu verankern. So wird im historischen Ambiente des Rathaus-Prunksaals – im Anschluss an ein Impulsreferat von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und eine Podiumsveranstaltung zum Thema „Innovation und Fortschritt in unserer Gesellschaft durch künftige intelligente Breitbandkommunikation“ – die 1. Landshuter Deklaration vorgestellt. Mehr zu diesem 11-Punkte-Katalog mit Forderungen und Gedanken zur Schaffung von Online-Breitband-Informationssystemen, zu offenem Netzzugang, Breitbandausbau oder Datensicherheit unter www.landshuter-deklaration.de und als Video 1 und Video 2.

  26. 2012

    Ein weiteres großes Highlight in der Unternehmensgeschichte: TDT liefert den ersten professionellen 4G LTE-Router auf dem Weltmarkt. Der mobileWatcher wird auf 4G LTE erweitert; das Unternehmen entwickelt und implementiert ein unterbrechungsfreies Bundlingverfahren über beliebige Schnittstellen wie DSL oder 3G/4G.

  27. 2013

    Der Data Communication Computer DCC System 4 ersetzt den DCC System 3, der über 20 Jahre lang in hochspezialisierten Datenkommunikationseinrichtungen eingesetzt wurde.

  28. 2014

    Der HSTA (= High Speed TA) löst die SinglePAD-Serie an, die über zwei Jahrzehnte in hochspezialisierten Datenkommunikationseinrichtungen genutzt wurde.

  29. 2015

    Engagement für den Breitbandausbau:

    Generalsekretär der CSU Andreas Scheuer und TDT Geschäftsführer Michael Pickhardt während der 2. Landshuter Deklaration 2015

    Die 2. Landshuter Deklaration findet am 27. April 2015 in der Live-Box der Sparkassen-Arena statt. Vertreter aus Wirtschaft, Behörden und Politik nutzen dieses übergreifende Forum, um die eigenen Erfahrungen, Einschätzungen und Zielsetzungen zum Stand des Breitbandausbaus zu referieren und auszutauschen. „Wir dürfen uns mit dem jetzigen Ausbaustand nicht zufrieden geben“, betont hier Michael Pickhardt. „Was wir brauchen sind Hochverfügbarkeitsnetze, die flächendeckend ausgebaut sind“. Er unterstreicht bei seinem Wortbeitrag auch, dass es für viele Lösungen unerlässlich ist, mit mehreren Netzen und Technologien dafür zu sorgen, dass zu jeder Zeit eine durchgängige Verfügbarkeit der Datenübertragung gewährleistet wird. Eine Kernforderung: Um den Ausbau der Breitbandnetze gerade auch im ländlichen Raum voranzutreiben, sollten Netzanbieter mehr investieren, damit der Endkunde vielfältigere Möglichkeiten zur Auswahl hat. An diesem Punkt sei auch die Politik gefordert, dem Vorhaben mehr Nachdruck zu verleihen. Mehr dazu unter www.digitalstrand.blog und als Video.

  30. 2016

    TDT stellt die neue Router Serie VR2020-D und VR2020-LD mit integriertem TPM-Chip für allerhöchste Sicherheit vor. Auf Einladung von TDT kommen nationale und internationale Experten in Landshut zu einer Fachtagung zusammen: „IT-Sicherheit im Mittelstand“. Das Ergebnis dieses Gedankenaustauschs von Unternehmern, Hochschule und Verbänden sind konkrete Maßnahmen und Forderungen: die 3. Landshuter Deklaration. Dabei haben sich die Experten auf sieben Einzelpunkte verständigt: Verzicht auf sogenannte Backdoors bei Routern, Einsatz von Open Source-Software, Forderung nach flächendeckender redundanter Netzverfügbarkeit, eine vertrauenswürdige Cloud-Lösung vom Mittelstand für den Mittelstand, ein IT-Mittelstandsgipfel auf nationaler Ebene, eine IT-Ausbildungsoffensive und der dringende Appell an die Geschäftsführer von mittelständischen Unternehmen, IT zur Chefsache zu machen. Mehr dazu unter www.it-security-magazin.de und als Video.

  31. 2017

    Tratition und Innovation:

    Die TDT GmbH wird zur TDT AG umgewandelt. Langjährige, erfahrene Mitarbeiter bilden den neuen Vorstand des Unternehmens, das zudem mit der Linux Foundation – der größten globale Open-Source-Non-Profit-Organisation – eine starke Partnerschaft eingeht. „Der Mut zur Veränderung, die Entschlossenheit, neue Wege zu gehen, Erfolg und die Sicherheit für alle, die von und mit TDT auch in Zukunft leben – das haben wir uns auf den Schild geschrieben. Das ist unsere Unternehmensphilosophie. Mit der Umwandlung von der GmbH zur AG machen wir unser Unternehmen noch zukunftsfähiger“, erläutert Michael Pickhardt, der Inhaber und Vorstandsvorsitzende der TDT AG. „Wir freuen uns, ‚Silver Member‘ der Linux Foundation zu sein und sehen darin sehr großes Potenzial. Schon immer haben wir auf die Vorteile von Open Source gesetzt, in der aktive Community-Arbeit stattfindet und man eben keine versteckten Überraschungen, wie beispielsweise Backdoors, verbergen kann. Unser Fokus auf Open Source als Basis ist nicht nur irgendeine Option. Sie ist für uns und unsere Kunden die optimale Lösung!“ Mike Woster, Chief Revenue Officer der Linux Foundation: „TDT zeigt wahren Einsatz für die Open-Source-Community, da das Unternehmen quelloffene Software sowohl selbst nutzt als auch dazu beiträgt, deren Entwicklung effektiv und transparent zu beschleunigen. Wir freuen uns, TDT als Silver Member der Linux Foundation bei uns zu wissen. Dies erlaubt dem Unternehmen in den vielen von uns geförderten Projekten involviert zu sein und ermöglicht so den Zugriff auf die Expertise der Stiftung in den Bereichen Recht, Koordination und Organisation sowie anderen Sektoren des Open-Source-Projektmanagements.“ Auszeichnung, Verpflichtung und Ansporn zugleich: Von oberster Stelle wird bestätigt, dass die TDT AG höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verleiht dem Unternehmen als erstem Router-Hersteller weltweit die BSI-Zertifizierung (ISO 27001 auf Basis von IT Grundschutz), die für das gesamte IT-System der TDT AG gilt.